DIE EU-DIALOGTOUR 2013/2014:


ist eine bürgernahe Informationskampagne für die Kärntner Bevölkerung ab 15 Jahren und umfasst verschiedene Arten von Veranstaltungen in ganz Kärnten an jenen Orten, wo die Menschen leben, einkaufen, arbeiten, zur Schule gehen oder studieren. Mit Blick auf die EU-Parlamentswahlen 2014 werden die Entscheidungen auf EU-Ebene, die Entwicklungen und globalen Zusammenhänge in der Eurozone und die lösungsorientierte Arbeit des EP zur Bewältigung der aktuellen Herausforderungen allgemein verständlich erklärt und diskutiert. Die Kärntner Bevölkerung soll dazu motiviert werden, sich vermehrt in die europäischen Entscheidungsprozesse einzubringen und von ihrem Wahlrecht aktiv Gebrauch zu machen.

Das vorliegende Projekt ist eine als „Road-Show“ konzipierte Informations- und Bildungsinitiative für die Kärntner Bevölkerung aller Altersstufen ab 15 Jahren. Anerkannte (unabhängige und objektive) Fachleute erklären in leicht verständlicher Form die Entwicklungen in der Europäischen Union bzw. Eurozone und suchen den direkten Dialog mit den Bürger/innen. Die öffentlichen Veranstaltungen finden in den Bezirken an den Orten statt, wo die Menschen leben, einkaufen, arbeiten, zur Schule gehen oder studieren. Die Menschen sollen auch ihre Zweifel und Bedenken zu aktuellen Entwicklungen (vor allem ihre Unsicherheit über die Zukunft des Euro) artikulieren. Durch die uneingeschränkten Diskussionen und direkten Gespräche darüber mit EU-Expert/innen können viele Gerüchte und Missverständnisse rund um die EU und den Euro klargestellt werden. Dezidiert sollen die vielen Errungenschaften und die Aktivitäten des EU-Parlaments zur Bewältigung der Finanz-, Wirtschafts- und Staatsschuldenkrise(n) hervorgehoben und die Entscheidungen im globalen Zusammenhang erläutert werden. Das Europabewusstsein der Kärntner/innen soll gestärkt und sie dazu motiviert werden, ihre Rechte als EU-Bürger/innen wahrzunehmen und sich an den politischen Entscheidungsprozessen (EU-Parlamentswahl 2014) zu beteiligen.

Bei ca. 45 Veranstaltungen sollen direkt ca. 11.500 Personen erreicht werden:
Weitere ca. 200.000 Personen (vielleicht mehr) können indirekt durch die Berichterstattung in Print-, TV- und Radio-Medien erreicht werden



Ausgangslage:
Die finanzielle und ökonomische Situation in manchen EU Mitgliedsstaaten erscheint derzeit besorgniserregend. Auf der Suche nach Lösungsszenarien zur Bewältigung der Finanz-, Wirtschafts- und jetzt Staatsschuldenkrise eilen die Staats- und Regierungschefs von einem Krisengipfel zum nächsten und haben bereits weitreichende Entscheidungen getroffen. Enorme Finanzinstrumente wie EFSF oder ESM - „kleiner und großer Rettungsschirm“ - und ein Wachstumspaket gekoppelt an die EU 2020 Strategie wurden aus der Taufe gehoben.

Mit dem rasanten Tempo der beachtlichen Integrationsschritte Europas konnte die Information und Kommunikation mit den Bürger/innen nicht Schritt halten. Zumeist Negativmeldungen (unter den Schlagwörtern Griechenlandkrise und Grexit, Haircut, Transferunion, Eurokrise, etc.) prägten und prägen das Bild der Berichterstattung in allen Medien.

Die ursprüngliche Finanzkrise hat längst die Realwirtschaft erfasst. Die Arbeitslosenzahlen in der EU sind auf Rekordniveau gestiegen, Wachstumsprognosen müssen nach unten revidiert werden, Spar- und Bankenrettungspakete werden geschnürt, Programme zur Konjunkturbelebung werden entworfen und Staatshaushalte müssen sich aufgrund negativer Bewertungen durch Ratingagenturen so teuer wie noch nie refinanzieren.

Die Zusammenhänge mit den getroffenen Entscheidungen und Maßnahmen auf Europäischer Ebene (teilweise noch in Umsetzung) sind dabei noch nicht bekannt bzw. auch so komplex, dass den „normalen“ europäischen Bürger/innen die vielschichtigen globalen Zusammenhänge ein Rätsel bleiben.

Insbesondere wird nicht deutlich, dass es so etwas wie einen „roten Faden“ gibt, dass also diese gewaltigen Neuerungen auf Europäischer Ebene maßgeblich zur Bewältigung der Krisen beitragen und die Wirtschafts- und Währungsunion und damit den Euro festigen sollen. Die Bürger/innen konnten auch noch nicht realisieren, dass die Europäische Integration auf eine völlig neue Stufe gestellt wird und sind daher mehrfach über die Zukunft verunsichert, so auch über den Euro und seinen Bestand.

An diesem Punkt setzt das Europahaus Klagenfurt an und plant eine Informations-kampagne (Dialogtour) mit 45 verschiedenen Veranstaltungen (Seminare, Workshops, Podiums-/Publikumsdiskussionen, Informationsstände, etc.) in allen Kärntner Bezirken. Davon ausgehend, dass sich die Bürger/innen in Geldangelegenheiten gerne vertrauensvoll an ihre Hausbank wenden und dort Auskünfte und Informationen über die „Zukunft des Euro“ suchen, sollen diese Regionalbanken als Partner gewonnen werden.


Ziele:
•    Das vorliegende Projekt ist eine Informations- und Bildungsinitiative für die Kärntner Bevölkerung aller Altersstufen ab 15 Jahren und zielt darauf ab, die Öffentlichkeit über die jeweils aktuellen Entwicklungen innerhalb der Europäischen Union bzw. Eurozone zu informieren und die globalen Zusammenhänge (Politik, Wirtschaft, Finanz) allgemein verständlich aufzuzeigen.


•    Die Dialogtour „Der Euro und seine Zukunft“ bringt unparteiische und objektive Information und Expertise direkt an jene Orte, wo die Menschen leben, einkaufen, arbeiten, zur Schule gehen oder studieren. Dadurch soll eine Verbesserung des Informationsstandes innerhalb der Kärntner Bevölkerung hinsichtlich der Entwicklung der “Fiskalunion“ und deren Auswirkungen auf die gemeinsame Währung erreicht werden.


•    Bereits im Hinblick auf die EU-Parlamentswahlen im Juni 2014 soll ein breites Verständnis für Entscheidungen, die auf EU-Ebene getroffen werden, sowie eine Verbesserung des Wissensstandes der Bürger/innen hinsichtlich der lösungsorientierten Arbeit des Europäischen Parlamentes zur Bewältigung der Krise/n erreicht werden. Damit leistet das Europahaus Klagenfurt seinen Beitrag zur Motivierung der Kärntner EU-Bürger/innen, von ihrem Wahlrecht aktiv und hoffentlich vermehrt Gebrauch machen.

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